Die heilige Familie

Die heilige Dreifaltigkeit in der Familie

setzt sich zusammen aus ….

der heiligen Mutter Gottes

dem heiligen Sohn Gottes

dem heiligen Vater Gottes

Wer und wo ist der heilige VATER GOTTES?

Die heilige Familie ist nicht komplett

Der heilige Joseph wird von der Kirche nur als gesetzlicher, nicht heiliger Vater, weder von Jesus noch von Gott genannt.

Anders sieht das bei Maria und Jesus aus.

Maria nennt man die Mutter Gottes – die Mutter von Gott. Jesus nennt man den Sohn Gottes – der Sohn von Gott.

Wer ist nun der Vater Gottes – der Vater von Gott?

ER FEHLT!

Die heilige Familie ist somit nicht vollständig. Es handelt sich nur um eine Zweifaltigkeit. Mutter und Sohn.

Ist die irdische Familie komplett?

Blickt man in das österreichische Familiengesetz, erhält der Vater dieselbe Position und “Wertschätzung”, wie damals der Heilige Joseph durch die Kirche.

Arbeiten, Mutter und Kind versorgen, sich im Hintergrund still verhalten, nichts fordern, nur liefern, bis zum Tod. Punkt!

Dem Vater des Kindes, wird durch die Kirche (geistig) und dem Staat (gesetzlich) – heute noch! – keinen gleichberechtigten Platz, weder in der heiligen, noch in der irdischen Familie, eingeräumt.

Die Praxis zeigt, dass die Mutter darüber bestimmt, ob der Vater sich am geistig-seelischen Wohl des Kindes beteiligen kann/darf oder nicht.

Die (finanziellen) Hürden (Rechtsanwalts- u. Gerichtskosten) sind neben Unterhalts- und Alimentezahlungen so hoch, dass der Vater sein ihm zustehendes Recht des Kinderkontaktes, gar nicht mehr in der Lage ist, sich rechtlich zu erstreiten. Das kann sich nur ein sehr wohlhabender oder reicher Vater in Österreich leisten.

“Cui bono” – Wem dient das?

Wird die “heilige Mutter” und ihr Kind dazu verwendet, gar missbraucht, um die Macht von Kirche und Staat aufrecht zu erhalten?

“Halte Du sie dumm, wir halten sie klein.”

Kirche – Die Prägung

Eine heilige Gottes-Mutter hat man ein Leben lang anzubeten. Sie ist unfehlbar, nur liebevoll, selbstlos und aufopfernd gebend und gut. Sie hat keine menschlichen Schwächen. Sie darf sie nicht haben! Sie ist eine GÖTTIN!

Wer würde sich anmaßen, eine GÖTTIN zu hinterfragen, ihr Schwächen und Fehler zuzugestehen, wie einem ganz normalen Menschen? Noch schlimmer, sie gar zu kritisieren und auf Augenhöhe zu stellen?!

Der heilige Sohn Gottes, der Mensch geworden ist, hat keine sexuellen Bedürfnisse, aber vor allem keine Lebensgefährtin an seiner Seite zu haben!

Die “reine und unbefleckte” Mutter-Sohn-Beziehung bleibt bis über seinen Tod hinaus bestehen.

Diese kirchlich indoktrinierte Vorstellung der göttlichen Mutter (Frau) und des göttlichen Sohnes (Mann), kann sie je erfüllt werden?

Nein, wir sind Menschen und keine Götter! Unerfüllte Sehnsucht, Ent-Täuschungen, Leid und Schmerz, innerliche Bedürftigkeit, zwischenmenschliche Abhängigkeiten und Angst, sind die Folgen aus so tief eingepflanzten Vorstellungen.

Staat – Das Familienrecht auf dem Papier

Ein Gesetz, das der Mutter in der Praxis mehr Rechte und Macht einräumt, als dem Vater, sie gleichzeitig aber als Opfer und schwach definiert, kann das anders enden als in gestörten Beziehungen und Familiendramen?

Stärkt oder schwächt so ein Gesetz Frauen/Mütter, Männer/Väter?

Dient so ein Gesetz dem seelischen Wohl des Kindes? Werden KINDER im Familienrecht als MENSCHEN auf Augenhöhe und gleichbeRECHTigt gesehen und behandelt? 

Wenn nicht, werden aus diesen Kinder, Erwachsene, die innerlich frei sind, oder Erwachsene, die bis ins hohe Lebensalter, oder bis an ihr Lebensende sich nach etwas sehnen, das vielfach nur eine “heilige” Vorstellung von Mutter und Vater ist?

Menschen, die ein Leben lang – unbewusst – auf der Suche nach der göttlichen Mutter (Frau), dem fehlenden göttlichen Vater (Mann) sind und sich nach Ersatz umsehen bzw. sehnen?

Hoffen, der Partner, die Partnerin, oder gar Kirchen- und Staatsführer, diesen leer gebliebenen, wunden Platz wunsch-er-füllend einnehmen und “heilen” werden?

Zunehmende Aggression und Gewalt aus astrologischer Sicht – “Schlag zu!”

Aus astrologischer Sicht wird jeder Einzelne in der Gesellschaft dazu aufgefordert, auch zum Thema “Familie – Frauen-Mütter, Männer-Väter- Kinder”, tiefer nachzuforschen, ob seine bisherigen Vorstellungen  der aktuellen Wirklichkeit und Realität noch entsprechen.

Oder es sich dabei um alte, nicht mehr dienliche, gar schädigende Vorstellungs-, Denk- und Verhaltensmuster handelt, an denen wir uns krampfhaft festhalten wollen und nicht bereit sind, sie loszulassen.

Verweigern wir uns, sagt Saturn (Lebenslehrer, Grenzenziehender, Eigenverantwortung, Arbeiten, Gesetze, Normen) zu seinem neben ihm stehenden Assistenten Pluto (Vorstellung, Macht, Aggression, Gewalt, Transformation, Wahrheit):

Wenn sie nicht hören wollen, müssen sie fühlen! Schlag zu, damit sie hinschauen, sich Deiner Vorstellungskraft bewusst, Meister über sie werden und sie sich endlich in ihre Eigenverantwortung und Würde bewegen!”

“Wenn sie hören, sich bemühen und wahrhaftig daran arbeiten, zeig ihnen die Wahrheit und hilf Ihnen, sich zu transformieren! Gib ihnen die Kraft und den Mut, die notwendigen neuen Gesetze und Ordnungen bei Ihren Regierenden selbstbewusst einzufordern.”

Text: Gabriele Ammann / Foto Adobe Stock


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