Hör auf, Dich um Dein Problem zu kümmern!

Kümmere Dich um die Lösung!

Meinwohl_Loesung

Solange wir uns auf das Problem konzentrieren, kann die Lösung keinen Platz bei uns finden.

„Wie bitte?!“

Als ich den Satz

„Die Lösung hat mit dem Problem meistens nichts zu tun.“

konnte ich ihn nicht verstehen. Immer wieder, habe ich darüber erfolglos nachgedacht, bis in meinem Leben ein Problem auftauchte.

Lösungsversuch Nr. 1 – Gescheitert – das Problem vergrößert sich noch 
Von meinen Alternativlösungen hielt mein Gegenüber gar nichts bzw. wollte nichts davon halten. Wo kein Wille, da kein Weg. Im Gegenteil, mein Problem wurde durch das Gegenüber noch vergrößert.

Dieser Unwille meines Gegenübers bzw. das PROblem (für ….mich) zwang mich bzw. eröffnete mir die Chance, mich nach einem anderen Weg auf die Suche zu machen.

 Innere Vorbereitung für mögliche Lösungswege

„Werde Meister Deiner Gefühle und Deiner Gedanken“

„O.k., wenn die Lösung mit dem Problem nichts zu tun hat, dann versuche ich nun zuerst, mich vom Problem abzuwenden.“ Gedacht, getan? Nein, so einfach funktioniert es nicht, ist man in alten Verhaltensmustern gefangen. Dieses Muster in mir war unbändige Wut und das Verschieben des Problems auf die anderen.

Wohin mit meiner Wut?!

Ich entschied, meine Wut darf sich kurzfristig, dafür lautstark Ausdruck verleihen. Gut, dass mich niemand sehen und hören konnte. Natürlich war die Wut deshalb nicht geringer oder gar verschwunden. Die tankt dabei noch auf!

So entschied ich, sie einfach als gegeben anzunehmen und sie nur zu beobachten. Angenehm war es nicht. Aber plötzlich war sie weg.

Wussten Sie, dass wir erst durch unser Denken unsere Emotionen auslösen?

Die Freude über meine innere Ruhe währte jedoch nicht lange, denn sofort begann mein Denkapparat in Höchstform aufzulaufen. Wie die Wut, war auch dieser Zustand nicht angenehm und sehr anstrengend. Dieses eigenständige Turbo-Denken brachte nun andere unruhige Gefühle in mir hervor, aber keinen einzigen brauchbaren Lösungsvorschlag. Die Spitze des Denkberges war erreicht, als sich neben der zunehmenden Unruhe, auch noch Angst in mir ausbreitete.

Gedanken kontrollieren

Ich habe mich das ganze vergangene Jahr darin geübt, meine Gedanken zu kontrollieren bzw. wenn sie meinen, auch noch im Galopp und vollkommen unkontrolliert durch mein Gehirn rasen zu müssen, verbiete ich ihnen, damit weiterzumachen. Es klappt nicht immer, aber immer besser. Ich habe mir dafür einige Techniken angeeignet und der Rest ist Üben, Üben, Üben!

Annehmen was ist – unterstützend bieten sich Putzen und/oder Kaffeehaus-Besuche an
Als auch das erledigt war, folgte eine Zeit der inneren Lähmung. Ich war drei Tage lang nicht in der Lage, irgendetwas Sinnvolles zu arbeiten (außer zu Putzen – übrigens, eine sehr gute Therapie in solchen Phasen). Alles, was ich in die Hand nahm und auf was ich mich konzentrieren wollte, klappte nicht. So hielt ich inne, sagte laut zu mir selbst: „Annehmen was ist.“ und entschied nach Götzis zum Kaffeetrinken und Zeitunglesen zu fahren.

Dort traf ich „zu-fällig“ auf einen netten Bekannten, der mir „zu-fälligerweise“ (kommt von Zu-Fallen) thematisch vom selben Problem erzählte (man ist nie alleine mit seinem Problem). Er musste dann weiter und ich hatte die Zeitung noch nicht gelesen. Kurz überprüfte ich, wie meine innere Stimmung war und stellte fest, dass diese lähmenden Gefühle schon noch da waren, aber gleichzeitig stellte sich auch ein inneres Lachen ein. Schräg, ich weiß. Auch für mich war diese innere Gefühlskombination neu. So entschied ich, meinen Kaffeehausbesuch forzuführen.

Die innere Wandlung

Ja, als ich das später einem Freund erzählte, war er schockiert und meinte: „Das hast Du nicht wirklich gemacht?! Du machst einen Scherz!“ Und ja, ich habe so etwas vorher wirk-lich noch nie gemacht. „So was tut man doch als ghörige Vorarlbergerin nicht, vor allem nicht als Selbständige.“

Aber es hat gewirkt! Als ich die Zeitung durchgelesen und meinen Tee getrunken hatte, war ich ohne irgendein Zutun meinerseits, plötzlich wieder top motiviert und ruhig.

Die Fragen aus dem Nichts

Zu Hause, sehr entspannt, neu motiviert und auch etwas fröhlich, angekommen, tauchten wie aus dem Nichts diese Fragen plötzlich in mir auf:

  • „Wer sagt, dass das was Du Dir heute vorstellst, in 10 oder 15 Jahren wirklich so sein wird?“ 
  • „Bist Du sicher, dass das, was Du heute als unangenehm oder als einen Verlust betrachtest, später wirklich einer gewesen sein wird?“ 
  • „Was ist Dir in Deinem Leben denn wirklich wichtig?

Die Antworten sprudelten in Sekundenschnelle aus meinem Inneren hervor. Danach fühlte ich mich leicht und befreit.

Ich griff zu meinem Telefon und siehe da, es gab doch jemanden, der mir helfen bzw. mich bei der Umsetzung meines Lösungsweges unterstützen konnte.

Nach dieser inneren Klärung, was mir im Leben am Wichtigsten ist und dem erledigten Telefonat, brach in mir eine solche Motivation aus, dass ich mich bis spät in die Nacht hinein (wie auch nun gerade, es ist schon halb 5) an meinen Computer gesetzt und mit einer solchen Freude an meiner neuen ZEN-Astrologie-Website www.gabriele-amman.at weiter gearbeitet habe.

Wie geht es weiter?

Wie sich der Weg nun weiter gestalten und auf mich zukommen wird, das weiß ich nicht. Darüber mache ich mir, zum ersten Mal in meinem Leben, auch keine Gedanken mehr. Ich warte und vertraue und verfolge das, was ich zu tun habe und tun möchte.

Fortsetzung folgt. Bin selbst gespannt, wie es verlaufen wird.

Das Problem und seine Lösung – TIPPS

Mit jemandem, der nicht will, kann man keine Probleme lösen. Es nutzt auch nichts, sich darüber ständig zu ärgern, sich Gedanken zu machen, es ständig wiederzukäuen, oder gar mit der Gegenseite zu kämpfen. Das wäre eine „optimale Problempflege“.

Annehmen, was ist, annehmen, dass man sich gerade furchtbar ärgert, aber versuchen, nicht noch mehr in diese Energie reinzugehen, sondern sie einfach nur beobachten.

Anleitung – Tipps zur inneren Freiheit

Gehen Sie wie folgt vor. Stellen Sie sich folgende Fragen:

„Was macht der Ärger in meinem Körper?“ – Beobachten, wahrnehmen, FERTIG! 

„Welche Gefühle löst mein Gedanken-Karrussel in mir aus?“ – Beobachten, wahrnehmen, FERTIG! 

„Was denkt es mir denn da alles?!“ – Beobachten und auf keinen Gedanken eingehen! 

Auf den nächsten Gedanken warten, ihn kommen und auch wieder gehen lassen. So als ob sie wie ein Besucher im Theater sitzen und zusehen, was sich da alles auf der Bühne abspielt. Nehmen Sie sich dazu etwas Zeit. Sie werden staunen, wie umfangreich Ihr Bühnenprogramm sein wird.

Erfolg – was wird die Folge daraus sein?

Ich kann Ihnen versichern, je öfter Sie das tun, es kommt der Tagan dem müssen Sie herzhaft und laut darüber lachen, was auf dieser „Gedanken- und Gefühlsbühne“ so alles gespielt wird.

So werden Sie zum Meister Ihrer Gedanken und Gefühle. Der erste Schritt in ihre persönliche Freiheit.

Aus dieser inneren Freiheit heraus, eröffnen sich Lösungswege, die mit dem Problem rein gar nichts mehr zu tun haben.

Bleiben Sie dran!

Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Erfolg dabei – net lugg lo! – und wenn Sie mir darüber berichten möchten, sehr, sehr gerne. Schreiben Sie mir eine Mail oder rufen Sie mich an. Was gibt es Schöneres, als gemeinsam zu lachen und sich zu freuen!

Herzlich, Ihre Gabriele Ammann

Suchen Sie Hilfe und Unterstützung auf diesem Weg, lesen Sie hier weiter.

Mail
tel. +43 664 314 3204

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2 Replies to “Hör auf, Dich um Dein Problem zu kümmern!”

  1. Liebe Gabriele, ich bin wirklich sehr begeistert, wie du deinen Weg beschreibst. Es geht tatsächlich ums Bewusstwerden, was ist. Was eine Situation oder ein Mensch „mit mir macht“. Net lugg lo ist eine wunderbare Devise auf gut Vorarlbergerisch. Alles Liebe – und bis zum nächsten Talk 🙂

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